Geschichte 1972 - 1982

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1972 / 1973 – Am Samstag, 16. Dezember nachmittags um 14:00h gab die neu formierte «New Riverside Dixieland Jazzband» ihr Debüt im Restaurant Schützenstube auf der Bühne des Vorstadt Varietes. Es war das erste von anfänglich drei geplanten Konzerten der eigentlich nur für diese Konzerte gedachten, neugegründeten Formation. Die weiteren Auftritte fanden am 27. Januar und am 24. Februar und zusätzlich am 18. Und 25. Februar ebenfalls im «Schützenstübli» statt. Besetzung: Herbie Saurer (Trompete, Bandleader), Urs Heinimann (Klarinette, Saxophone), Leo Nart (Saxophone), Vladimir Matéjka (Posaune), Hans-Peter Hotz (Banjo), Hugo Kunz (E-Bass), Flavio Ferrari (Schlagzeug).

1973 / 1974 – Sehr schnell war klar, dass es nicht bei diesen paar Konzerten bleiben würde, diese Band hatte mehr Potential. Bereits wurden neue Pläne geschmiedet, und so stand bereits im darauffolgenden Winter wieder eine Reihe von Konzerten an, diesmal jeden ersten Freitag von November bis März. Aufgrund dieser regelmässigen Verpflichtungen war es einigen Gründungsmitgliedern nicht mehr möglich, ihre «eigenen» Verpflichtungen mit denen der «Riverside» unter einen Hut zu bringen, weshalb personelle Wechsel unumgänglich waren. Zitat aus den «Schaffhauser Nachrichten» vom 29. November 1973: «...Man spürte an diesem ersten Konzert sehr deutlich, dass hier seriös geprobt wurde... ». Die Band sah jetzt so aus: Herbie Saurer (Trompete, Bandleader), Urs Heinimann (Klarinette, Saxophone), Leo Nart (Saxophone), Christoph Jost (Posaune), Gery Meier (Banjo), Hansueli Hiltbrunner (Sousaphon), Flavio Ferrari (Schlagzeug).

1974 – Mit Peter Brandenberger am Piano wurde die Band um einen achten Mann erweitert. Der damaligen Presse ist zu entnehmen: «...Die Geschichte von seinem Vorstoss zur Band hört sich besonders lustig an. Peter Brandenberger war nämlich Mitbegründer der ersten Riverside-Jazzband in Schaffhausen. Überrascht las er eines Tages in der Zeitung, dass es nun eine New-Riverside-Dixieland-Jazzband gibt. Erst ohne Erfolg versuchte er, Billette für ein Konzert in der Schützenstube zu erhalten, denn verständlicherweise stach ihn die Neugierde. Mit der Zeit ergab sich der Kontakt zur Band und man erkannte gegenseitig, dass es sich bei Peter Brandenberger um den fehlenden achten Mann am Klavier handeln könnte...» Im Sommer/Herbst des selben Jahres entstand auch die erste Langspielplatte der Band. Besetzung: Herbie Saurer (Trompete, Bandleader), Urs Heinimann (Klarinette, Saxophone), Leo Nart (Saxophone), Christoph Jost (Posaune), Gery Meier (Banjo), Peter Brandenberger (Piano), Hansueli Hiltbrunner (Sousaphon), Flavio Ferrari (Schlagzeug).

1975 / 1976 – Die Winterkonzerte der Band wurden langsam aber sicher zur Tradition. So organisierte man von November bis Februar vier Jazzkonzerte. «Wir wollen näher zum Publikum...» erklärte Herbie Saurer zu Beginn eines Interviews vom 8. November 1975, was wohl der Grund gewesen sein dürfte, dass besagte Konzerte auf einen Schiff, welches an der Schifflände vor Anker lag, stattfanden. Um welches Schiff es sich damals handelte, kann heute leider niemand mehr so genau sagen.

1976 – Am 20. März 1976 folgte dann ein erster Höhepunkt der Band. Unter Mitwirkung der «Riverside» fand einmal mehr die erfolgreiche Radiosendung «Oder...?» von und mit Hans Gmür statt.

Im November des gleichen Jahres fanden die Aufnahmen der zweiten LP unter Mitwirkung eines neuen Sousaphonisten, Albert Gabriel, statt. Besetzung: Herbie Saurer (Trompete, Bandleader), Urs Heinimann (Klarinette, Saxophone), Leo Nart (Saxophone), Christoph Jost (Posaune), Gery Meier (Banjo), Peter Brandenberger (Piano), Albert Gabriel (Sousaphon), Flavio Ferrari (Schlagzeug).

1977 – Die «Riverside» gewann zunehmend an Popularität. Bereits nach wenigen Jahren hatte sich die junge Band weit herum einen Namen geschaffen. Sie spielte in Jazzclubs, an Dorf- und Quartierfesten, in Radiosendungen, hatte ihre alljährlichen Winterkonzerte auf einem Rheinschiff und spielte sogar in der Strafanstalt Regensdorf (heute Pöschwies).

Am 16. Dezember feierte die Gruppe ihr fünfjähriges Bestehen mit einem rauschenden Konzert im Kronenhofsaal mitten in Schaffhausen. Dass das Konzert tatsächlich rauschend war und das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes auf den Bänken stand, davon zeugen heute noch Tondokumente des Konzerts. Es war auch der Moment, in dem Christoph Jost an der Posaune aus beruflichen Gründen seinen Hut nahm. Aber nicht ohne vorher mit seinem Nachfolger und zugleich Vorgänger, Vladimir Matéjka noch einige Dixieland-Hits zum Besten zugeben. Besetzung: Herbie Saurer (Trompete, Bandleader), Urs Heinimann (Klarinette, Saxophone), Leo Nart (Saxophone), Vladimir Matéjka (Posaune), Gery Meier (Banjo), Peter Brandenberger (Piano), Albert Gabriel (Sousaphon), Flavio Ferrari (Schlagzeug).

1978 – Wieder erfolgte ein Wechsel in der Besetzung. Kurt Aeschbacher (nicht der Fernsehmoderator) ersetzte den zuvor nochmals eingesprungenen Posaunisten Vladimir Matéjka. Besetzung: Herbie Saurer (Trompete, Bandleader), Urs Heinimann (Klarinette, Saxophon), Leo Nart (Saxophone), Kurt Aeschbacher (Posaune), Gery Meier (Banjo), Peter Brandenberger (Piano), Albert Gabriel (Sousaphon), Flavio Ferrari (Schlagzeug, Gesang).

1980 – Die dritte Langspielplatte erschien im Oktober 1980. «Eigentlich», so erklärten Bandleader Herbie Saurer und Schlagzeuger Flavio Ferrari, «haben wir die Aufnahmen für unsere neue Platte erst für den Herbst geplant.» Doch dann griff der Zufall vor. Im Frühling des selben Jahres eröffnete Peter Hirt, ein Freund der «New Riverside», in Pfäffikon ein neues Tonstudio. Um «ein wenig mit den neuen Geräten zu üben», lud er die Schaffhauser Band in seine Räume ein. Später kam der versierte Toningenieur Hellmuth Kolbe dazu. «Das dürft ihr mir ja nicht löschen», war sein Kommentar nach Anhören des Tonbandes. Und damit stand auch die neue Platte. Gleichzeitig wurde mit den ersten beiden Songs eine Single veröffentlicht. In der Presse dazu: «Die Riverside ist übrigens die erste Schweizer Amateurband, deren Platte nun in ganz Europa gehandelt wird.»

1981 – Aus beruflichen Gründen musste der Klarinettist Urs Heinimann nach Schweden. Er wollte aber seinen Posten bei der «Riverside» nicht ganz aufgeben. Andererseits wollte man aber auch während seiner Abwesenheit auf den vollen Sound mit Doppelbesetzung Klarinette/Saxophon nicht verzichten. So wurde in der Zeit seines Auslandaufenthalts Charly Speichinger als Klarinettist verpflichtet. Er war sowohl in der Band als auch beim Schaffhauser Publikum kein Unbekannter, half er doch früher schon einige Male aus. Mit der Rückkehr von Urs wollte man Charly dann auch nicht mehr einfach ziehen lassen. So entschied man sich, die Band auszubauen und ab sofort mit fünf(!) Musikern in der Frontline zu spielen. In diese Zeit fiel auch der Austritt von Kurt Aeschbacher und der Eintritt von Reto Grundbacher an der Posaune, welcher schon in jungen Jahren gemeinsam mit dem Sousaphonisten Albert Gabriel bei den «Dixie Steamers» mitgewirkt hatte. Die neue Besetzung sah nun so aus: Herbie Saurer (Trompete, Gesang, Bandleader), Urs Heinimann (Klarinette, Saxophon) Charly Speichinger (Klarinette, Saxophon), Leo Nart (Saxophone), Reto Grundbacher (Posaune), Gery Meier (Banjo), Peter Brandenberger (Piano), Albert Gabriel (Sousaphon), Flavio Ferrari (Schlagzeug, Gesang).

1982 – Anlässlich des zehnjährigen Geburtstags veranstaltete die Formation sowohl am 18. als auch am 19. Dezember im Stadttheater ein Jubiläumskonzert vor jeweils ausverkauftem Saal mit je 750 Fans. Von diesen beiden Konzerten wurden Aufnahmen gemacht, welche im Frühling '83 als Platte erschienen.

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